Globaler Erfinderwettbewerb für Kinder

Globaler Erfinderwettbewerb für Kinder

Cochlea-Implantat Hersteller MED-EL lädt Kinder aus aller Welt zwischen 6 und 12 Jahren ein, ihre Kreationen vorzustellen. Beim ideas4ears Wettbewerb soll die jüngste Erfindergeneration neue Ideen für Menschen mit Hörverlust einbringen, die deren Lebensqualität verbessern. Zahlreiche Länder nehmen an ideas4ears teil, das außerdem Aufklärung rund um das Thema Hörverlust leisten soll.

Der Startschuss für den Wettbewerb fällt am 9. November 2018, dem Welterfindertag. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: egal, ob es eine Verbesserung eines bestehenden Produkts ist oder eine völlig neue Idee für Menschen mit Hörverlust, jede Erfindung ist erwünscht.

Die Kinder können ihre Ideen auf verschiedene Art präsentieren, zum Beispiel mit Zeichnungen, kurzen Videos oder Skulpturen. Die Teilnahme ist auf ideas4ears.org möglich, Einsendeschluss ist der 17. Januar 2019.

Neben der Talenteförderung für kreative Köpfe zwischen 6 und 12 Jahren möchte der Erfinderwettbewerb das Verständnis für die Herausforderungen, denen schwerhörige Menschen täglich gegenüberstehen, fördern. Er bietet außerdem eine gute Gelegenheit, über die Behandlungsmöglichkeiten von Hörverlust und deren Nutzen aufzuklären.

Brilliante Ideen heute – geniale Lösungen morgen

Die Geschichte von MED-EL fußt auf einer brillianten Idee, die das Leben vieler Schwerhöriger auf der ganzen Welt verändert hat. „Kinder haben meist einen völlig anderen Blickwinkel und bringen gänzlich neue Lösungsansätze mit“, sagt Geoffrey Ball, Cheftechniker bei MED-EL und Erfinder der VIBRANT SOUNDBRIDGE.

Die Sieger, die von der MED-EL ideas4ears Jury auserkoren werden, werden am 31. Januar 2019 bekanntgegeben und gewinnen eine Reise zur MED-EL Firmenzentrale ins österreichische Innsbruck. Dort erleben sie die Fertigungs- und Forschungsabteilungen hautnah und lernen MED-EL Erfinder persönlich kennen.

Über Hörverlust

Rund 5% der Weltbevölkerung – das sind 466 Millionen Menschen – leben mit beeinträchtigendem Hörverlust (davon 432 Erwachsene und 34 Millionen Kinder). Etwa ein Drittel aller Über-65-Jährigen ist davon betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt verschiedenste Hörlösungen zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten, darunter Hörimplantate.

Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics, führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das österreichische Familienunternehmen wurde von den Branchenpionieren Ingeborg und Erwin Hochmair gegründet, deren richtungsweisende Forschung zur Entwicklung des ersten mikroelektronischen, mehrkanaligen Cochlea-Implantats (CI) führte, das 1977 implantiert wurde und die Basis für das moderne CI von heute bildet.   Damit war der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt, das 1990 die ersten Mitarbeiter aufnahm. Heute beschäftigt MED-EL weltweit mehr als 1900 Personen in 30 Niederlassungen.

Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 123 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. www.medel.com